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Das war der 1. OpenGlobe-Herbstlauf
08.10.2017, Hoesch-Park

Bei herbstlichem Wetter und unter Federführung von Hannah Fischer schnürten beim 1. OpenGlobe Spendenlauf immerhin 13 Aktive im Dortmunder Hoeschpark die Laufschuhe.

Verwandte und Freunde haben die Läufer mit einem beliebigen Geldbetrag unterstützt. Gute Worte feuerten die Laufwilligen zusätzlich an. Denn mit sportlichem Eifer galt es, möglichst viele Spenden für den guten Zweck zu sammeln. Das gespendete Geld kommt der Organisation Seawatch e.V. zugute, die geflüchtete Menschen im Mittelmeer aus Seenot rettet. So kamen mehrere hundert Euro zusammen.

Die Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund und die Revierpark Wischlingen GmbH unterstützen die Aktion, indem das Gelände kostenfrei zur Verfügung stellten.posteo.de

Wir bedanken uns bei allen, die uns unterstützt haben!
Und: Wir laufen weiter! Bleibt dran – und macht demnächst wieder mit.


Laufen für Sea-Watch
08.10.2017, Hoesch-Park

Im Jahr 2016 starben erneut rund 5000 Menschen auf ihrer Flucht im Mittemeer. Für uns ist die katastrophale Situation von Flüchtenden Anlass genug, uns nicht nur mit den Hintergründen von Migration und Flucht auseinanderzusetzen, sondern gezielt zu handeln.

Mit einem Sponsorenlauf am Sonntag, 8. Oktober 2017, ab 15 Uhr möchten wir auf die katastrophale Situation von Flüchtenden aufmerksam machen. Ziel ist es, durch möglichst viele gelaufene Runden im Dortmunder Hoesch Park für die Organisation Sea-Watch Gelder zu sammeln. Sea-Watch leistet Nothilfe von Flüchtenden auf dem Mittelort und setzt sich für die Schaffung legaler Fluchtwege ein. www.sea-watch.org

Beim Sponsorenlauf setzen Spendenwillige (z.B. Verwandte) auf „ihre“ Läufer*innen pro Runde einen Betrag, zum Beispiel 2 EUR. Eine Runde ist ca. 400 Meter lang. Pro gelaufene Runde erhält jede Person außerdem ein von OpenGlobe gefaltetes Papierboot. Die Anzahl verrät am Ende, wie viel zu spenden ist. Für Getränke und Snacks ist gesorgt.

Wer mitmachen möchte oder Fragen zu der Aktion hat, meldet sich unter openglobedortmund@posteo.de. Wir freuen uns auf euch! Gerne leitet die Infos weiter.

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Boote am Weltflüchtlingstag
20.06.2017, Solidaritätsaktion

Anlässlich des Weltflüchtlingstags am Dienstag, 20. Juni, laden wir Euch herzlich zu einer Solidaritätsaktion mit Geflüchteten ein. Auf der Katharinentreppe  am Dortmunder Hauptbahnhof symbolisieren 5.000 Papierboote die Anzahl der 2016 im Mittelmeer ertrunkenen Menschen auf der Flucht.

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Ab 17 Uhr könnt Ihr mit uns weitere Boote zu falten und Euch über die nach wie vor desolate Situation von Geflüchteten  informieren.

Die bisher vorhandenen Boote haben wir mit toller Unterstützung aus ganz NRW (Danke, Aachen!) in den letzten Wochen aus Altpapier gefaltet, um beim Weltflüchtlingstag ein Zeichen zu setzen. Den haben übrigens die Vereinten Nationen eingerichtet. Vorläufer gab´s schon seit 1914! Wenn ihr uns fragt: Viel zu viele furchtbare Schicksale.  Diskutiert mit uns, was wir zu weniger Flucht und Vertreibung weltweit beitragen können.

und das kam dabei heraus:

Im Vergleich zu den tosenden Wogen des Mittelmeers haben wir nichts ausgehalten. Ein wenig Wind nahm uns selbigen aus den Segeln, so dass wir die Aktion nicht in vollem Umfang durchführen konnten.

Passanten traten die aktuellen Zahlen des UNO-Flüchtlingshilfswerks mit Füßen. Immerhin das gibt das derzeitige Stimmungsbild in Deutschland wieder. Wen interessiert noch das Schicksal der 65,5 Millionen Menschen, die 2016 unfreiwillig ihre Heimat unter furchtbaren Umständen verlassen mussten, wenn doch draußen Grillwetter ist?

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Immerhin kamen wir mit so manchem Geflüchteten ins Gespräch, der aus eigener Erfahrung die Überfahrt übers Mittelmeer schildern konnte. Auch die WDR Lokalzeit berichtete.

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Wir bleiben dran. Denn das Thema ist nicht aus der Welt!

CLIMATE ACTION DAY
03.12.2016, Reste-Brunch

Unter dem Motto „Vor Ort aktiv – global vernetzt“ beteiligen wir uns gemeinsam mit vielen jungen Menschen aus aller Welt am 03. Dezember 2016 am Climate Action Day.
Gemeinsam stark für den Klimaschutz! Der Climate Action Day 2016 ist bereits der 5. seiner Art. Schon in den letzten Jahren verabredeten sich Leute aus Afrika, Asien und Europa beim Climate Action Day zu gemeinsamem Engagement: Sie pflanzten Bäume, tauschten Plastiktüten gegen Stofftaschen, organisierten klimafreundliche Weihnachtsmärkte, diskutierten bei Klimakonzerten über erneuerbare Energien und vieles, vieles mehr.

Der Climate Action Day ist eine weltweite Bewegung junger Menschen, denen Klimawandel und globale Ungerechtigkeit nicht egal sind. Sie zeigen Handlungsmöglichkeiten auf. Sie lernen voneinander und tauschen sich aus.

Und wir: Wir machen Reste-Essen. Denn mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll. Für den Anbau von nicht verzehrten Lebensmittel wird nicht nur lebenswichtiges Wasser vergeudet, sondern jährlich entstehen weltweit für ihren Anbau Treibhausgase mit einer Wirkung von 3,3 Milliarden Tonnen Kohlendioxid.

Daher brunchen wir mit dem, was gerade da ist. Guten Appetit!

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2. SUPERSELBERMACHSONNTAG
27.11.2016, Kaleidoskop, Raum für Gespinste Dortmund

OpenGlobe Dortmund organisiert kreative Advents-Aktion

Der erste Advent weckt Lust auf Gemütliches. Kerzenschein und Kreatives bietet der zweite „Superselbermachsonntagnachmittag“ von OpenGlobe Dortmund am 27. November 2016 von 14 bis 18 Uhr im „KALEIDOSKOP – Raum für Gespinste“ in Dortmund.

Drei Kreativinseln laden Experimentierfreudige zum Ausprobieren und Werkeln ein:  Nähen, Basteln und spontanes Kochen, mit dem, was da ist. Der Trick dabei: Alle, die vorbeikommen, steuern etwas dazu bei und gemeinsam entstehen in ungezwungener Atmosphäre neue Ideen und nützliche Sachen. Zum Beispiel: Waschmittel, Mützen und Beutel aus alten Klamotten oder Weihnachtsschmuck aus altem Papier. Nebenbei gibt es Tipps und Infos zu nachhaltigerem Konsum.

OpenGlobe setzt mit der Aktion ein Zeichen gegen die aktuelle Konsumkultur. Die Dortmunder Gruppe zeigt gerade zum Start des Advent, wie einfach und schnell individuelle Geschenke selbst hergestellt werden können.

Wer mag, kann gern mitbringen:

  • (alte) Textilien und Stoffe,
  • Bastelbedarf ( Kleber, Schere, Stifte),
  • Kastanien oder
  • nutzbares Altpapier wie Landkarten, abgelaufene Kalender und Klopapierrollen
  • Behältnisse zum Abfüllen so mancher Leckerei (falls welche übrig bleibt…)

Und: Mit super schöner Musik von Aminta
https://www.youtube.com/channel/UCn_KTx1zytNwmQexEKnM0cA

Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Euch!
Zum Kaleidoskop

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Nicht nur TTIP: Umstrittene Handelsabkommen
OpenGlobe Dortmund blickt nach Afrika

26.10.2016, 19 Uhr. Reinoldinum, Dortmund

TTIP und CETA mobilisieren die Massen: Zigtausend Demonstrierende zeigen derzeit Flagge gegen die umstrittenen nordamerikanischen Handelsabkommen mit ihren verborgenen Klauseln zur Abänderung von Umweltstandards, Verbraucherschutz oder Arbeitsbedingungen.
Wie aber sieht es in Afrika aus? Die Dortmunder Aktions-Gruppe „OpenGlobe“ vom Eine Welt Netz NRW blickt daher auf den globalen Süden und lädt zu einem Vortrag am Mittwoch, 26. Oktober, um 19 Uhr ein. In Diskussion mit den Gästen geht es um die Frage, ob die Öffnung neuer Märkte zu fairen und gerechten Bedingungen funktioniert.

Dazu führt Dr. Boniface Mabanza, Koordinator der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) in der Werkstatt Ökonomie/Heidelberg, alle Interessierten unter dem Motto „Freier Handel – fairer Handel?“  in die Welt von EPA“ (Economic Partnership Agreement“ ein. Darunter versteht man Freihandelsabkommen der EU mit den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifiks. Kernpunkte sind Regeln und der Ablauf, nach denen diese Länder mit der EU Handel treiben können. Darüber hinaus geht es um Verhandlungen zur Liberalisierung des Dienstleistungssektors, der Investitions-, der Wettbewerbsregeln und des öffentlichen Beschaffungswesens.

Was steckt hinter dem „kleinen“ Bruder von TTIP und CETA? Wer bestimmt die Marschrichtung und steckt die Rahmenbedingungen ab? Neben einer Standortbestimmung geht es nicht zuletzt um die Konsequenzen von EPA für uns – und die Menschen auf der anderen Seite des Äquators.

Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

Kooperationspartner

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